Wie alles begann...

Välkommen!hier auf meinem Blog. Ich bin Miriam, 29 Jahre alt und lebe schon immer in Berlin....bis jetzt!
Denn dieses Jahr ist alles anders. Es fing damit an, dass ich im September 2016 als Quereinsteigerin in einem familienbetriebenen Bestattungsinstitut begann zu arbeiten. Ein nicht sehr gewöhnlicher Arbeitsplatz, fanden auch viele Freunde und Bekannte. Am Anfang war natürlich vieles neu und unbekannt. Doch schnell merkte ich ein großes Interesse an dieser Branche. Zwei Jahre lang betreute ich die zentrale Auftragsbearbeitung bis ich mich entschied nochmal eine Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement zu beginnen. Diese startete dann im August 2018. Die Ausbildung konnte ich in dem Bestattungsinstitut anfangen. Was für ein Glück ! Jetzt bin ich im zweiten Ausbildungsjahr und habe die Chance ergriffen über meine Berufsschule und Erasmus+ ein Auslandspraktikum zu machen. Ich sprach mit meinem Ausbildungsbetrieb, denn eins war klar....so eine Chance kommt so schnell nicht wieder. Der Austausch mit einem anderen Betrieb kann nur hilfreich und motivierend wirken. Er macht neue Blickwinkel sichtbar und schafft im Kopf Platz für neue Ideen durch neue Inspirationen. Einmal über den Tellerrand hinausschauen. Tipps und Tricks erhalten aber auch selbst mal einen Ratschlag geben. Offen für Neues sein. 
Wie man es sich vielleicht erahnen kann, befindet sich mein Praktikumsbetrieb in Schweden, Stockholm. 
Dort werde ich nun die nächsten zwei Monate bei der "Swedish Funeral Association" arbeiten. Einem schwedischen Bestatter-Verbund der sich besonders mit der Thematik beschäftigt, wie die Öffentlichkeit mehr erfährt über "Was ist im Todesfall zu tun?", "Welche Dokumente benötige ich?", "Welche Rechte und Pflichten habe ich als Angehöriger/Hinterbliebener?" oder "Was habe ich alles zu entscheiden?". Dies ist nur eine kleine Auswahl der Themen, die ich in den nächsten Wochen genauer beleuchten werde. 
Das Thema "Tod und Sterben" ist keine leichte Kost. Überall auf der Welt haben wir für die Geburt einen Kindes, bei schweren Krankheiten oder Unfällen so viele professionelle Institutionen an die wir uns ganz natürlicherweise wenden. Es gibt klare Abläufe, Informationen, Ansprechpartner oder Hilfestellungen. Wieso ist dies beim Thema "Tod und Sterben" in den Köpfen der Betroffenen weiterhin unklar oder vielleicht auch ein Tabuthema?
Sicher liegt es nicht an den wenigen Angeboten der einzelnen Organisationen, Verbände oder Bestattungsinstitute. Meiner Meinung nach ist das Thema Tod und Sterben leider immer noch ein zu großes Tabuthema. Wenige sind aufgeklärt oder fragen einfach mal nach. Das habe ich damals selbst im Freundeskreis erlebt. Nachdem es sich herumgesprochen hatte, dass ich nun in einem Bestattungsinstitut arbeite kamen die ersten zögerlichen Fragen. Daher freue ich mich auf die Arbeit hier im Bestatter-Verband in Schweden. Zu sehen wie diese Arbeit in der Öffentlichkeit entsteht und welchen Anklang sie hier findet. Ihr werdet es erfahren......



Gastgeschenk für den Praktikumsbetrieb




Ausbildungsbetrieb Berlin: https://www.ottoberg.de/
Ausbildungsbetrieb Auslandhttps://www.begravningar.se/english

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